Lee sagt, religiöse Einmischung in die Politik verstoße gegen die Verfassung und zitiert die Auflösungsanordnung

    Foto: YONHAP News Präsident Lee Jae Myung sagte am Dienstag, dass Fälle von organisierter politischer Aktivität religiöser Gruppen einen „eindeutigen Verstoß gegen die Verfassung“ darstellten, und warnte davor, dass eine unkontrollierte Beteiligung der demokratischen Ordnung Südkoreas schaden und sogar Konflikte auslösen könnte, die einem „Religionskrieg“ ähneln. Lee gab diese Erklärung während einer Kabinettssitzung ab und wies darauf hin, dass Japan in ähnlichen Fällen Auflösungsanordnungen erlassen habe. Er forderte die Minister auf, zu prüfen, ob solche Maßnahmen im Inland in Betracht gezogen werden sollten, und bezog sich dabei offenbar auf die Vereinigungskirche, die angeblich unter der vorherigen Regierung politische Kontakte angestrebt hatte. Lee äußerte sich auch besorgt über den zunehmenden Schaden, der durch öffentlich verbreitete Hassreden und „Fake News“ verursacht wird, darunter Verschwörungstheorien, die China mit Wahlbetrug in Verbindung bringen. Lee forderte die Regierung auf, einen gesamtstaatlichen Ansatz gegen Desinformation zu entwickeln, und sagte, die Meinungsfreiheit könne vorsätzliche Unwahrheiten, die die nationale Einheit gefährden, nicht abschirmen. In Bezug auf Bedenken hinsichtlich Lobbyarbeit im Gesetzgebungsprozess sagte Lee, dass Südkorea ähnliche Mechanismen wie die Vereinigten Staaten benötige, einschließlich einer Meldepflicht, wenn Beamte von Lobbyisten kontaktiert werden, und Strafen für die Nichteinhaltung. Als Reaktion darauf stimmte Justizminister Jeong Seong-ho zu, dass Maßnahmen erforderlich seien, um die Handlungen von Lobbyisten einzuschränken, und sagte, das Ministerium werde entsprechende Gesetze vorbereiten.

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