
Foto: YONHAP News Berichten zufolge erhielt der E-Commerce-Riese Coupang eine E-Mail mit der Drohung, dass der Absender die durchgesickerten Informationen von Coupang-Benutzerkonten offenlegen würde, sofern das Unternehmen seine Sicherheit nicht verstärkt. Die Cyber-Ermittlungseinheit der Seoul Metropolitan Police Agency untersucht die Bedrohung, nachdem sie Hinweise darauf gefunden hat, dass die E-Mail an Coupang gesendet wurde, in der behauptet wurde, im Besitz persönlicher Kundendaten zu sein, und gewarnt wurde, dass der Absender den Verstoß den Medien offenlegen würde, wenn die Sicherheit nicht verstärkt würde. Berichten zufolge enthielt die Droh-E-Mail keine Geldforderungen. Die Ermittler verfolgen, ob die E-Mail von derselben Person gesendet wurde, die für den Diebstahl der persönlichen Daten von Coupang-Benutzern verantwortlich ist. Obwohl ein ehemaliger Mitarbeiter chinesischer Staatsangehörigkeit in dem Leck verdächtigt wird, führt die Polizei die Ermittlungen mit Blick auf mehrere Möglichkeiten fort. Der führende Online-Händler des Landes teilte am Samstag mit, dass personenbezogene Daten von 33,7 Millionen Kundenkonten offengelegt wurden, weit mehr als die ursprüngliche Schätzung von 4500 Konten.