
Foto: YONHAP News Der Leiter des National Information Resources Service (NIRS) und ein Beamter des Innenministeriums wurden nach dem Brand im Rechenzentrum, der im September Online-Regierungsdienste zum Erliegen brachte, in Bereitschaftsdienst versetzt. Nach Angaben von Regierungsvertretern vom Samstag waren die Disziplinarmaßnahmen gegen NIRS-Präsident Lee Jae-yong sowie Lee Yong-seok, Leiter des Innovationsbüros für digitale Regierung des Ministeriums, Teil einer umfassenden Personalumbildung im Ministerium. Eine polizeiliche Untersuchung kam zu dem Schluss, dass der Brand ausgebrochen war, weil es Arbeitern bei einem Batterietransfer nicht gelungen war, eine beträchtliche Anzahl von Lithiumbatterien vom unterbrechungsfreien Stromversorgungssystem zu trennen. Dem NIRS-Chef und drei weiteren Beamten der Behörde wird vorgeworfen, ihren Pflichten zur Verwaltung und Überwachung der Durchsetzung von Sicherheitsmaßnahmen bei Elektrobauarbeiten nicht nachgekommen zu sein. Von den 709 Verwaltungssystemen, die durch den Brand außer Gefecht gesetzt wurden, waren am Freitag 98,7 Prozent wieder in Betrieb.