US-Gesandter: Verbündete müssen sich „gemeinsamen Herausforderungen“ auf der koreanischen Halbinsel im Indopazifik stellen

    Foto: YONHAP News Der amtierende US-Botschafter in Südkorea forderte Seoul auf, bei gemeinsamen Sicherheitsherausforderungen mit Washington zusammenzuarbeiten, offenbar in Anspielung auf die Eindämmung der Bedrohungen aus Peking und die Aufrechterhaltung der Stabilität in der Taiwanstraße. In seiner Rede auf einem Forum, das am Freitag von der Korea-US Alliance Foundation veranstaltet wurde, sagte Kevin Kim, ad interim Geschäftsträger der Botschaft, dass sich das jüngste gemeinsame Faktenblatt zu den Gipfelergebnissen auf die Stärkung der Abschreckung und die Wahrung von Frieden und Stabilität in beiden Bereichen konzentriere. Kim bezeichnete das Dokument, das Handel, Wirtschaft, Verteidigung, Diplomatie und die gemeinsame Zukunftsvision der Verbündeten abdeckt, als besonders und historisch. Er fügte hinzu, dass die USA sich dazu verpflichten, alle Elemente des Abkommens sicherzustellen und umzusetzen. Seine Äußerungen scheinen die Ansicht Washingtons widerzuspiegeln, dass das Bündnis nicht nur als Konter gegen Pjöngjang, sondern auch gegen Peking genutzt werden sollte, da die USA versuchen, die Partnerschaft zu modernisieren und die Streitkräfte der Vereinigten Staaten in Korea neu auszurichten. Kim nannte US-Präsident Donald Trump einen „Friedensstifter“ und sagte, Trump habe im Umgang mit Nordkorea Ansätze gewählt, die noch nie zuvor ausprobiert wurden, und dass keine Option ausgeschlossen werden dürfe. Die Kommentare erfolgen inmitten von Spekulationen darüber, dass Trump während seines geplanten China-Besuchs im April den Dialog mit dem nordkoreanischen Führer Kim Jong-un wieder aufnehmen könnte.

    Share.
    Leave A Reply