
Foto: YONHAP News Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Südkorea empfohlen, sein Rentenalter von 60 auf 65 Jahre anzuheben und andere Strukturreformen durchzuführen, um die negativen Auswirkungen seiner schnell alternden Bevölkerung abzumildern. In einem am Montag veröffentlichten IWF-Bericht mit dem Titel „Gesundes Altern und Arbeitsmarktbeteiligung in Korea“ schlug die globale Organisation eine Anhebung des gesetzlichen Rentenalters und eine Anhebung des Renteneintrittsalters vor, um ältere Arbeitnehmer im Arbeitsmarkt zu halten. Unter Berufung auf Erkenntnisse der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung schätzte der IWF, dass eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 68 Jahre bis 2035 die Gesamtbeschäftigung um 14 Prozent und das Bruttoinlandsprodukt bis 2070 um 12 Prozent steigern könnte. Er erklärte, dass längerfristige Reformen des Rentensystems für die finanzielle Nachhaltigkeit des Pensionsfonds von wesentlicher Bedeutung seien. Der Bericht empfahl außerdem die Umstrukturierung des altersabhängigen Lohnsystems des Landkreises als ergänzende Maßnahme, um sicherzustellen, dass ältere Arbeitnehmer bis zum gesetzlichen Rentenalter weiter arbeiten. Der IWF fügte hinzu, dass eine solche Überarbeitung den Zusammenhang zwischen Produktivität und Löhnen stärken und die Arbeitskosten der Arbeitgeber senken werde, was möglicherweise von einer vorzeitigen Pensionierung abhalte und es älteren Arbeitnehmern ermögliche, länger in ihrem regulären Arbeitsplatz zu bleiben.