
Foto: YONHAP News Die Zahl der Haushalte in Seoul, die von jemandem in den Dreißigern geführt werden, der kein Eigenheim besitzt, war im vergangenen Jahr die höchste seit Beginn der Aufzeichnungen, was vor allem auf verzögerte Heiraten, steigende Immobilienpreise, Angebotsknappheit und strengere Kreditvergaberegeln zurückzuführen ist. Nach Angaben des Ministeriums für Daten und Statistik vom Montag besaßen im Jahr 2024 527.000 729 hauptstädtische Haushalte, die von einer Person in den Dreißigern geführt werden, kein Eigenheim. Die Zahl stieg gegenüber dem Vorjahr um 17.215 und erreichte den höchsten Stand seit Beginn der Zusammenstellung entsprechender Daten durch das Ministerium im Jahr 2015. Die Zahl der in Seoul ansässigen Hausbesitzer in den Dreißigern ging im dritten Jahr in Folge weiter zurück und erreichte einen Rekordwert Tiefstwert von 183.000-456, was dazu führte, dass die Eigentumsquote auf 25,8 Prozent sank. Auch der Wohneigentumsanteil der über 30-Jährigen fiel landesweit auf ein Rekordtief von 36 Prozent, was immer noch mehr als 10 Prozentpunkte über dem Wert in Seoul liegt, was die steigenden Preise in der Hauptstadt unterstreicht.