
Foto: YONHAP News Premierminister Kim Min-seok sagte, dass die kürzliche Bildung einer Regierungsarbeitsgruppe zur Untersuchung der Beteiligung von Beamten an der Ausrufung des Kriegsrechts durch den ehemaligen Präsidenten Yoon Suk Yeol ein „unvermeidlicher“ Schritt zur Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung und zur Förderung der Einheit innerhalb des öffentlichen Dienstes sei. Kim leitete am Dienstag eine Kabinettssitzung und sagte, die Ermittlungen würden sich auf den unbedingt notwendigen Umfang im Einklang mit der Verfassung und dem ordnungsgemäßen Verfahren beschränken und weder übertrieben noch unzureichend sein. Der Premierminister fügte hinzu, dass die Task Force die Reformen der Exekutive sowohl konzentriert als auch zurückhaltend vorantreiben werde, um ihre internen Konflikte zu lösen und den Lebensunterhalt der Menschen im Einklang mit den Wünschen der Öffentlichkeit zu priorisieren. Die Regierung hat kürzlich eine Sonderarbeitsgruppe eingesetzt, um zu untersuchen, ob bestimmte Beamte an illegalen Aktivitäten im Zusammenhang mit der Ausrufung des Kriegsrechts am 3. Dezember beteiligt waren. Die vom Premierminister vorgeschlagene Untersuchung wird 49 Ministerien und Behörden umfassen, ausgenommen präsidiale und unabhängige Gremien. Kims Äußerungen signalisieren einen Versuch, die jüngsten politischen Debatten über die Arbeit der Task Force und eine mögliche Umstrukturierung des öffentlichen Dienstes anzusprechen.