Nordkorea verurteilt die Aussagen Südkoreas und der USA als feindselige Politik

    Foto: YONHAP News Nordkorea hat das jüngste gemeinsame Faktenblatt und die Erklärung des südkoreanischen-amerikanischen Gipfeltreffens und der jährlichen Verteidigungsgespräche verurteilt und sie als erneuten Beweis einer feindseligen Politik gegenüber Pjöngjang bezeichnet. In einem von der staatlichen Koreanischen Zentralen Nachrichtenagentur (KCNA) veröffentlichten Kommentar warf der Norden Seoul und Washington vor, seine berechtigten Sicherheitsbedenken zu ignorieren und die regionalen Spannungen eskalieren zu lassen. Der Kommentar kommt vier Tage nach der Veröffentlichung eines gemeinsamen Informationsblatts, das zwei Gipfeltreffen zwischen dem südkoreanischen Präsidenten Lee Jae Myung und dem US-Präsidenten Donald Trump zusammenfasst, zusammen mit einem Kommuniqué vom jährlichen Sicherheitskonsultativtreffen Anfang November. KCNA behauptete, dass die Bekräftigung des Ziels der „vollständigen Denuklearisierung Nordkoreas“ durch die Verbündeten die Absicht signalisierte, den verfassungsmäßigen Status des Nordens zu leugnen. Der lange Kommentar kritisierte auch die USA dafür, dass sie Südkoreas Streben nach Atom-U-Booten offiziell gebilligt hätten. Nordkorea versprach, gerechtfertigte und realistische Gegenmaßnahmen zu ergreifen, um seine Souveränität, Sicherheitsinteressen und den Frieden in der Region zu verteidigen, und bekräftigte seine Behauptung, die Verbündeten hätten ihre feindselige Haltung gegenüber Pjöngjang bekräftigt.

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