
Foto: YONHAP News Behörden haben mehr als zweihundert verdächtige Immobilientransaktionen mit Beteiligung ausländischer Staatsangehöriger aufgedeckt, darunter mutmaßliche illegale Geldtransfers und nicht lizenzierte Vermietungsaktivitäten. Das Büro des Premierministers gab am Montag bekannt, dass sein Immobilienaufsichtsteam 210 fragwürdige Fälle bestätigt habe, nachdem es 438 zwischen Juni letzten Jahres und Mai protokollierte Transaktionen ausländischer Käufer überprüft hatte. Zu den mutmaßlichen Verstößen zählen nach Angaben der Beamten der illegale Zufluss ausländischer Gelder, unlizenziertes Leasing, verschleierte Schenkungen, der Missbrauch von Krediten, Namensverleihungsvereinbarungen und falsche Angaben zu Preisen oder Vertragsdaten. Ein ausländischer Käufer kaufte angeblich vier Häuser in Seoul mit fast sechs Milliarden Won, die ohne Erklärung nach Korea gebracht oder über informelle Geldwechselnetzwerke geliefert wurden. Ein weiterer Käufer in den Dreißigern wird verdächtigt, Geschäftseinkünfte aus einem Drittland genutzt zu haben, um eine Immobilie im Wert von 12,5 Milliarden Won oder etwa 8,5 Millionen US-Dollar zu erwerben, wobei die Finanzierungsquellen unklar sind. Die Fälle werden an Behörden wie das Justizministerium, die Steuerbehörden, den Zoll und die Polizei weitergeleitet, um mögliche Steuerermittlungen, strafrechtliche Ermittlungen und die Rückforderung von Krediten durchzuführen. Die Regierung erwägt außerdem härtere Strafen für illegale Geschäfte mit ausländischem Eigentum.