
Foto: YONHAP News Das südkoreanische Präsidialamt teilte am Montag mit, dass ein Vorschlag für innerkoreanische Militärgespräche darauf abzielt, unbeabsichtigte Zusammenstöße zu verhindern und die Spannungen entlang der Grenze abzubauen. Das Büro erklärte, dass viele Markierungen der militärischen Demarkationslinie, die nach der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens im Koreakrieg im Jahr 1953 angebracht wurden, verloren gegangen seien, was zu unterschiedlichen Interpretationen der Grenze geführt habe. Diese Unklarheit hat zu jüngsten Vorfällen geführt, bei denen nordkoreanische Truppen in die südkoreanische Seite der entmilitarisierten Zone vordrangen. Der zuvor vom Verteidigungsministerium vorgelegte Vorschlag sieht Gespräche vor, um klare Grundlinien festzulegen und unbeabsichtigte Konfrontationen zu vermeiden. Beamte sagten, der Schritt sei in voller Abstimmung mit dem Präsidialamt erfolgt und signalisiere damit starke Unterstützung für einen erneuten Dialog mit dem Norden. Einige betrachten die Geste auch als Teil der umfassenderen Bemühungen Seouls, die Kommunikationskanäle mit Pjöngjang wieder aufzubauen.