
Foto: Reuters / Yonhap News Die USA scheinen bestimmte Kostenbefreiungen für Südkorea im Rahmen eines Waffenverkaufsprogramms beendet zu haben. Laut Yonhap News teilte die Trump-Regierung Seoul etwa im August mit, dass sie die Ausnahmen aufheben und damit beginnen werde, „einmalige Kosten“ beim Verkauf von Militärausrüstung über ihr Regierung-zu-Regierung-Programm für den Verkauf ausländischer Militärgüter zu erheben. Quellen sagten, die gleiche Position sei auch Japan, Australien und den NATO-Mitgliedstaaten mitgeteilt worden. Einmalige Kosten beziehen sich auf einmalige Ausgaben, die US-Verteidigungsunternehmen während der Entwicklung oder Produktion von Waffen entstehen, einschließlich der ersten Entwicklungs-, Design- und Testphasen. Das US-Kriegsministerium hat in bestimmten Fällen auf diese Kosten verzichtet, beispielsweise bei der Vorzugsbehandlung bestimmter Verbündeter oder um eine Benachteiligung der US-Bewerbungen bei internationalen Rüstungswettbewerben zu vermeiden. Von Südkorea, das zuvor als NATO-gleichwertiger Verbündeter ausgenommen war, wird nun erwartet, dass es die Entwicklungskosten trägt, wenn es im Rahmen des Programms US-Waffen erwirbt.