
Foto: YONHAP News Die Polizei hat im vergangenen Jahr im Rahmen einer landesweiten Razzia gegen Online-Sexualverbrechen, einschließlich Deepfake-Straftaten, mehr als 3500 Menschen festgenommen. Nach Angaben der Nationalen Polizeibehörde vom Sonntag hat die Polizei zwischen November 2024 und Oktober dieses Jahres insgesamt 3.557 Personen im Zusammenhang mit Online-Sexualkriminalitätsvorwürfen festgenommen und 221 von ihnen inhaftiert. Die Zahl der Festnahmen ist im Vergleich zum Vorjahr um 47,8 Prozent gestiegen. Mit mehr als 1.000 Fällen machten Straftaten mit Deepfake-Technologie den höchsten Prozentsatz der Gesamtzahl aus. Die zweithäufigsten Fälle betrafen Videos, die die sexuelle Ausbeutung von Kindern oder Jugendlichen zeigten, illegal gefilmtes Material und andere sexuell eindeutige Videos. Den höchsten Prozentsatz der Angeklagten stellten Teenager dar. Über 1700 Jugendliche waren von der Razzia betroffen. Als nächstes folgten Menschen in den Zwanzigern, etwa eintausend-220, gefolgt von Menschen in den Dreißigern und Vierzigern. Die Behörden sagten, der hohe Anteil an Teenagern und jungen Erwachsenen sei auf die starke Nutzung digitaler Medien in diesen Altersgruppen zurückzuführen.