
Foto: YONHAP News Das Vereinigte Königreich hat sich dem Rennen um ein U-Boot-Projekt der polnischen Regierung im Wert von acht Billionen Won oder etwa fünf,5 Milliarden US-Dollar angeschlossen, nachdem es sich mit Schweden gegen Südkorea und vier weitere Länder zusammengetan hat. Unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen sagte Reuters am Freitag, dass der britische Premierminister Keir Starmer und der schwedische Premierminister Ulf Kristersson ein Unterstützungsschreiben unterzeichnet hätten, das der schwedische Verteidigungskonzern Saab Ende Oktober in sein endgültiges Angebot aufgenommen habe. In ihrem gemeinsamen Brief erklärten die beiden Staats- und Regierungschefs, sie seien zuversichtlich, dass der schwedische Vorschlag die Sicherheit in der Ostsee erhöhen werde. Reuters bezeichnete Starmers Lobbyarbeit als „ein Beispiel für politisches Gerangel in Europa um einen Teil lukrativer Verteidigungsaufträge“ und prognostizierte, dass sich der britische Verteidigungskonzern Babcock an dem Projekt beteiligen könnte, wenn Saab gewinnt. Mit dem U-Boot-Projekt der nächsten Generation namens „Orka“ will die polnische Regierung ihre Marine modernisieren und drei U-Boote der Dreitausend-Tonnen-Klasse kaufen. Eine endgültige Entscheidung wird bereits in wenigen Wochen erwartet. Hanwha Ocean aus Südkorea hat ein Angebot gemacht, ebenso wie Verteidigungshersteller aus Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland.