
Foto: YONHAP News Die südkoreanische Regierung hat am Freitag gegen Japans Erweiterung seiner „Territory and Sovereignty Exhibition Hall“ in Tokio protestiert und den Schritt als einen erneuten Versuch bezeichnet, unbegründete Ansprüche auf Dokdo geltend zu machen. Das Außenministerium forderte Matsuo Hirotaka, den stellvertretenden Missionschef der japanischen Botschaft in Seoul, auf, eine formelle Beschwerde einzureichen. In einer Pressemitteilung erklärte das Ministerium, dass es die Entscheidung Japans, neue Ausstellungsflächen hinzuzufügen, „zutiefst bedauere“ und wies darauf hin, dass Seoul seit seiner Eröffnung im Jahr 2018 wiederholt die Schließung der Halle gefordert habe. Das Ministerium betonte, dass Dokdo „historisch, geografisch und nach internationalem Recht eindeutig koreanisches Territorium“ sei, und warnte, dass die Maßnahmen Tokios die Bemühungen zum Aufbau einer zukunftsorientierten bilateralen Beziehung untergraben. In der japanischen Ausstellungshalle wurden seit ihrer Eröffnung Ansprüche auf Dokdo, die Senkaku-Inseln und die vier südlichen Inseln der von Russland kontrollierten Kurilen ausgestellt und sie wurde mehrmals erweitert und umgestaltet.