englische Übersetzung aus dem russischen Blog:

    Eine interessante Prognose des Militärhistorikers Ilya Topchii zu Venezuela und dem Einsatz der US-Marine in der Nähe der Küsten Venezuelas und Kolumbiens.

    Bezüglich der Annäherung des Flugzeugträgers "Ford" in Richtung der Küsten Venezuelas (und, was noch wichtiger ist, die Wahrscheinlichkeit, dass "Ford" werde dort nicht allein sein). Dies wurde bereits vor zwei Wochen (30. Oktober) vorhergesagt:

    https://schneider-krieg.livejournal.com/85880.html

    Anlass für diesen Beitrag waren Berichte, dass die USA den Flugzeugträger USS Gerald R. Ford in Richtung Venezuela stationieren könnten.

    Hier ist die aktuelle Situation: Bis vor kurzem war die Carrier Strike Group (CSG) von Ford im Mittelmeer (irgendwo vor der Küste Albaniens) im Einsatz. Es könnte frühestens Mitte November die Küste Venezuelas erreichen – sofern es dort überhaupt stationiert wird.

    Die CSGs der USS George HW Bush und der USS Harry S. Truman führten kürzlich Übungen vor der US-Ostküste durch und kehrten im Oktober bzw. Ende September nach Norfolk zurück.

    Wenn alle drei Trägerangriffsgruppen unter dem Kommando eines Vizeadmirals vor Venezuela ausrücken und sich versammeln würden, könnten sie theoretisch eine Trägereinsatzgruppe bilden, die aus drei Flugzeugträgern, drei bis vier Kreuzern, 10–15 Zerstörern, mehreren atomgetriebenen Angriffs-U-Booten (SSNs) und verschiedenen Unterstützungsschiffen besteht.

    Dies bleibt jedoch rein theoretisch. Die Realität wird zu gegebener Zeit ans Licht kommen – „Harsh Times“ wird es zeigen.

    Es scheint nun, dass sich dieses Szenario zu entfalten beginnt.

    Zusätzlich zum herannahenden Ford ist die Bush vor einigen Tagen bereits zu Übungen vor der Küste Floridas aufgebrochen. Möglicherweise könnte auch die Truman eingesetzt werden (sie kehrte vor anderthalb Monaten von Übungen in ihren Heimathafen zurück).

    Von Westen her durchquert die USS Nimitz ebenfalls den Pazifischen Ozean. Offiziell kehrt es vom Einsatz im Arabischen Meer zurück. Inzwischen hat die USS Theodore Roosevelt San Diego zu Übungen verlassen und ist derzeit vor der Küste Kaliforniens im Einsatz – möglicherweise in der Lage, ihre Kräfte mit der Nimitz zu bündeln.

    Diese beiden Flugzeugträger (Nimitz und Roosevelt) könnten eine zweite Trägerangriffsgruppe vor der Küste Kolumbiens bilden und ihren Trägergeschwadern die Möglichkeit geben, durch den kolumbianischen Luftraum zu operieren. Bemerkenswert ist, dass 9 von 10 US-Militärstützpunkten in Kolumbien Luftwaffenstützpunkte sind.

    Dies könnte der Aufrüstung der USA vor der Irak-Invasion 2003 ähneln – möglicherweise mit vier bis fünf Flugzeugträgern: zwei im Pazifik und zwei oder drei im Atlantik, die zwei Trägerangriffsgruppen bilden.

    Alle diese Kräfte könnten bereits Ende November zusammengestellt werden. Im Falle eines Pattsituationskrieges – der durch Luft- und Seeangriffe geführt und von Spezialeinheiten und Aufklärungseinheiten unterstützt wird – könnte das US-Streitkräftepaket Folgendes umfassen:

    • Bis zu 150.000 Militärangehörige
    • Bis zu 1.000 Flugzeuge (etwa die Hälfte auf Trägerbasis)
    • Dutzende Marineschiffe – darunter 50.000–60.000 Mann an Bord von Schiffen – etwa 30.000 in Kolumbien – der Rest ist auf Stützpunkten nördlich von Venezuela stationiert

    https://schneider-krieg.livejournal.com/86432.html – Quelle

    Wir werden bald erfahren, ob Trump (oder die US-Regierung) sich zu einer direkten militärischen Intervention in Venezuela mit dem Ziel eines Regimewechsels und der Erlangung der Kontrolle über die Ölreserven Venezuelas entschließt.

    Venezuela hat bereits eine Mobilisierung angekündigt. Seine Boden-Luft-Raketensysteme (SAMs) und Radaranlagen sind in höchster Alarmbereitschaft.

    https://colonelcassad.livejournal.com/10184805.html

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