Die Familienliste in den Einwohnerregistern muss überarbeitet werden, um Patchwork-Familien zu schützen

    Foto: YONHAP News Die südkoreanische Regierung wird die Art und Weise, wie familiäre Beziehungen in den Einwohnermeldeunterlagen aufgeführt werden, überarbeiten, um zu verhindern, dass wiederverheiratete Haushalte identifiziert werden. Das Ministerium für Inneres und Sicherheit gab am Mittwoch bekannt, dass es entsprechende Änderungen des Durchsetzungsbeschlusses und der Vorschriften des Einwohnermeldegesetzes vorschlagen werde. Nach der Überarbeitung werden andere Verwandte als das Oberhaupt des Haushaltspartners – wie Eltern, Großeltern und Geschwister – als „Haushaltsmitglieder“ bezeichnet, und Nichtverwandte werden als „Mitbewohner“ eingestuft. Zuvor wurden Kinder aus der früheren Ehe eines Ehegatten als „Kinder des Ehegatten“ gekennzeichnet, was den Wiederverheiratungsstatus angab. Das neue System wird sie stattdessen als „Haushaltsmitglieder“ klassifizieren. Bewerber, die die ausführlichere Verwandtschaftsbezeichnung beibehalten möchten, können sich bei der Ausstellung amtlicher Ausfertigungen weiterhin für das bisherige Format entscheiden. Der Entwurf ermöglicht es ausländischen Einwohnern außerdem, sowohl koreanische als auch romanisierte Namen in offizielle Aufzeichnungen aufzunehmen, was die Überprüfung der Identität in allen Dokumenten erleichtert. „Einzugsbenachrichtigungen“, die Bewohner informieren, wenn jemand eine Adresse auf ihrem Grundstück registriert, ermöglichen eine elektronische Einwilligung, ohne dass separate Dokumente eingereicht werden müssen. Das öffentliche Feedback zu den vorgeschlagenen Änderungen wird bis zum 23. Dezember vor der endgültigen Umsetzung gesammelt.

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