
Foto: YONHAP News Die Präsidialkommission für CO2-Neutralität und grünes Wachstum hat ein neues nationales Ziel verabschiedet, um die Treibhausgasemissionen bis 2035 um 53 bis 61 Prozent gegenüber dem Niveau von 2018 zu senken. Die Entscheidung traf die Kommission am Montag während einer Plenarsitzung im Regierungskomplex in Seoul unter dem Vorsitz von Premierminister Kim Min-seok. Die Spanne ersetzt das einzige 40-Prozent-Ziel, das für 2030 galt, und spiegelt das wider, was Beamte als „Zukunftsunsicherheit“ bezeichnen, sowie die Notwendigkeit, die Untergrenze an bestehende Marktregulierungen wie Cap-and-Trade-Programme zu knüpfen. Die Obergrenze setzt erweiterte staatliche Unterstützung, Technologieentwicklung und industrielle Umstrukturierung voraus, um den generationsbedingten Forderungen nach tieferen Kürzungen gerecht zu werden. Nach Sektoren sieht der Plan Einsparungen von bis zu 75,3 Prozent bei der Stromerzeugung, 31 Prozent in der Industrie, 56,2 Prozent bei Gebäuden und 62,8 Prozent im Transportwesen vor. Kim sagte, alle Ministerien würden daran arbeiten, die Finanzierung sicherzustellen und regierungsübergreifende Strategien zu entwickeln, um bis 2050 CO2-Neutralität zu erreichen. Der endgültige Plan werde auf der Kabinettssitzung am Dienstag bestätigt und später in diesem Monat auf der UN-Klimakonferenz in Belém, Brasilien, vorgestellt.