KOSPI verzeichnet wöchentlichen Rekordausverkauf durch ausländische Investoren

Foto: YONHAP News Südkoreas Benchmark Korea Composite Stock Price Index (KOSPI) erlitt letzte Woche die stärksten Auslandsabflüsse seit Beginn der Aufzeichnungen, da sich die Anlegerstimmung aufgrund starker Rückgänge bei US-Technologieaktien und Ängsten vor einer „KI-Blase“ abschwächte. Nach Angaben der Korea Exchange vom Sonntag haben ausländische Investoren in der ersten Novemberwoche netto KOSPI-Aktien im Wert von sieben Komma 26 Billionen Won oder fünf Komma zwei Milliarden Dollar abgestoßen, was den größten wöchentlichen Nettoausverkauf aller Zeiten darstellte. Der bisherige Rekord lag bei sieben Komma 05 Billionen Won in der zweiten Augustwoche 2021. Analysten sagten, dass Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Rallye des KOSPI, gepaart mit der weltweiten Nervosität über überhöhte Bewertungen von US-amerikanischen Technologie- und KI-bezogenen Aktien, den Verkaufsboom wahrscheinlich angeheizt hätten. Aufgrund des starken Ausverkaufs im Ausland fiel der KOSPI in der ersten Novemberwoche um drei, sieben Prozent. Am Mittwoch stürzte der Index an einem einzigen Tag um zwei Komma acht Prozent ab, was zu einem vorübergehenden Handelsstopp, einem sogenannten Sidecar, führte.

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