Suche nach vermissten Arbeitern wegen Sicherheitsbedenken am Katastrophenstandort Ulsan festgehalten

    Foto: YONHAP News Rettungskräfte haben die Suche nach vermissten Arbeitern, die unter den Trümmern eines eingestürzten Kesselturms in einem Wärmekraftwerk in der südöstlichen Stadt Ulsan eingeschlossen waren, wegen Sicherheitsrisiken eingestellt. Nach Angaben der Feuerwehr kam man bei einer Lagebeurteilungssitzung am Sonntag um 7 Uhr zu dem Schluss, dass es zu gefährlich sei, die Suchaktionen innerhalb des Gebäudes fortzusetzen. Als Risikofaktoren, die zu einem weiteren Einsturz des Wracks führen könnten, nannten Rettungsingenieure nächtlichen Regen und Wind sowie Arbeiten, die vor dem Einsturz am Bauwerk durchgeführt wurden, um es für den Abriss vorzubereiten. Stattdessen sagten Feuerwehrleute, dass sie am Sonntag um 8:10 Uhr mit dem Einsatz von Drohnen begonnen hätten, um nach den vermissten Arbeitern zu suchen, und dass die Drohneneinsätze auch während der Vorabrissarbeiten an zwei benachbarten Kesseltürmen fortgesetzt würden. Am eingestürzten Turm wurde am Samstag gegen 17:25 Uhr ein Neigungssensoralarm ausgelöst, der die sofortige Evakuierung des gesamten Rettungspersonals vom Standort veranlasste. Von den sieben Menschen, die zunächst unter dem eingestürzten Bauwerk eingeschlossen waren, wurde der Tod von drei bestätigt, zwei gelten als tot und zwei bleiben vermisst.

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