Zwei Personen werden am dritten Tag seit dem Einsturz des Ulsan-Turms noch immer vermisst

    Foto: YONHAP News Zwei Personen bleiben vermisst, während die Suche nach dem Einsturz eines Kesselturms in einem stillgelegten Wärmekraftwerk in der südöstlichen Stadt Ulsan den dritten Tag andauert. Nach Angaben der Feuerwehr vom Samstag blieb eine nächtliche Suche mit rund 40 Rettungskräften, Drohnen, Wärmebilddetektoren und Endoskopiekameras ergebnislos. Von den sieben Menschen, die zunächst unter dem eingestürzten Bauwerk eingeschlossen waren, wurde der Tod von dreien bestätigt, während bei zwei weiteren der Tod befürchtet wird. Da Rettungskräfte Schwierigkeiten haben, in dem zerstörten Wrack zu arbeiten, suchen die Feuerwehrbehörden Berichten zufolge nach Möglichkeiten, die Effizienz der Suche durch Gespräche mit Rettungssicherheitstechnikern und anderen Experten zu steigern. Regen in den frühen Morgenstunden verschlimmerte die Situation. Die Behörden sind außerdem besorgt über zwei weitere Kesseltürme, die auf beiden Seiten der Trümmer kurz vor dem Einsturz stehen, und haben sich mit einem Vertreter der Familien darüber beraten, sie irgendwann in der nächsten Woche zu sprengen und abzureißen. Premierminister Kim Min-seok besuchte die Stätte, um die laufenden Suchbemühungen zu überwachen, bevor er die Gedenkaltäre der Verstorbenen besuchte, um die Hinterbliebenen zu trösten.

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