
Foto: YONHAP News Ausländern, die ein US-Einwanderungsvisum beantragen, könnte die Einreise verweigert werden, wenn sie an chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Fettleibigkeit leiden. Dies geht aus neuen Richtlinien hervor, die die Regierung von Donald Trump am Donnerstag herausgegeben hat. Laut CBS News weist das Telegramm des Außenministeriums Konsularbeamte an, bei der Bestimmung der Visumberechtigung das Alter, den Gesundheitszustand und die potenzielle Inanspruchnahme öffentlicher Leistungen des Antragstellers zu berücksichtigen, wodurch die Definition dessen, wer eine „öffentliche Gebühr“ werden könnte, erweitert wird. Die Richtlinie erweitert die bestehenden medizinischen Kriterien – die bisher auf Infektionskrankheiten beschränkt waren – erheblich und umfasst nun auch Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und Geistesstörungen sowie mit Fettleibigkeit verbundene Probleme wie Schlafapnoe und Bluthochdruck. Visa-Beamte werden außerdem aufgefordert, abzuwägen, ob Antragsteller oder ihre Familienangehörigen sich eine Behandlung ohne Unterstützung durch die US-Regierung leisten können, was Bedenken hervorruft, dass die Richtlinie zu subjektiven Urteilen von nichtmedizinischen Beamten führt. Rechts- und Gesundheitsexperten warnten, dass dieser Schritt Menschen mit beherrschbaren Bedingungen von der Einwanderung ausschließen könnte, und bezeichneten ihn als Teil von Trumps breiterer Kampagne zur Begrenzung der Einwanderung durch eine strengere Durchsetzung öffentlicher Gebühren. CBS zitierte Befürworter, die sagen, dass die Leitlinien Visa-Beamten weitreichende Ermessensspielräume einräumen und den Antragsprozess für Millionen potenzieller Einwanderer weltweit sofort erschweren könnten.