Multikulturelle Geburten erreichen im Jahr 2024 ein Rekordhoch, da die Zahl der multikulturellen Ehen zunimmt

    Foto: YONHAP News Die Zahl der multikulturellen Ehen im Land erreichte im vergangenen Jahr 21.450, ein Anstieg von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr und erreichte den höchsten Stand seit 2019, so die am Donnerstag vom Ministerium für Daten und Statistik veröffentlichten Daten. Die Zahl der geborenen multirassischen oder multiethnischen Babys betrug 13.416, ein Anstieg von 10,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was den ersten Anstieg seit 2012 darstellt und fünf,6 Prozent aller registrierten Geburten ausmacht, was einem Anstieg von null,3 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Zahl der multikulturellen Geburten ging von sechs Prozent im Jahr 2020 auf fünf Prozent im Jahr 2022 und dann auf fünf Komma drei Prozent im Jahr 2023 zurück. Die Daten deuten darauf hin, dass der jüngste Anstieg größtenteils auf die wachsende Prävalenz multikultureller Ehen zurückzuführen ist, die sich während der COVID-19-Pandemie deutlich verlangsamt hatte. Multikulturelle Ehen gingen im Jahr 2020 um fast 35 Prozent zurück und sanken weiter, bevor sie im Jahr 2022 einen Aufschwung verzeichneten und danach jährlich zunahmen. Unterdessen machten multikulturelle Ehen im vergangenen Jahr neun Komma sechs Prozent aller Ehen aus, was einem Rückgang um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, da die Zahl der Ehen zwischen Südkoreanern deutlich zunahm, erklärte das Ministerium. Ehen zwischen südkoreanischen Ehemännern und ausländischen Ehefrauen waren mit 71,2 Prozent der Gesamtzahl am häufigsten, während in 18,2 Prozent der multikulturellen Ehen die Ehemänner Ausländer waren. Ehen, bei denen mindestens ein Ehepartner eingebürgerter Staatsbürger war, machten 10,6 Prozent der Gesamtzahl aus. Bei multikulturellen Ehen waren Ehemänner über 45 mit 32,7 Prozent am häufigsten vertreten, während bei den Ehefrauen die Ende 20-Jährigen mit 23,4 Prozent die größte Gruppe ausmachten, dicht gefolgt von Ehefrauen in den Dreißigern mit 23 Prozent. Die Zahl der Scheidungen unter multikulturellen Paaren erreichte 7.992, zwei Prozent weniger als im Vorjahr.

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