
Foto: YONHAP News Präsident Lee Jae-myung hat am Donnerstag bilaterale Treffen mit den Staats- und Regierungschefs Thailands und Vietnams abgehalten und Möglichkeiten zur Stärkung der Zusammenarbeit bei der Reaktion auf Betrugsverbrechen erörtert, die sich in letzter Zeit in Südostasien ausgebreitet haben. Das Präsidialamt gab am Donnerstag eine Pressemitteilung zu Lees Treffen mit dem vietnamesischen Präsidenten Luong Cuong und dem thailändischen Premierminister Anutin Charnvirakul heraus, die am Rande des Treffens der Asien-Pazifik-Wirtschaftskooperation in Gyeongju stattfanden. Bei dem Treffen mit Cuong betonte Präsident Lee, dass eine wirksame Reaktion auf Online-Betrugszentren in Südostasien die Zusammenarbeit mehrerer Länder erfordert, und äußerte die Hoffnung, dass die beiden Nationen die bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität weiter stärken werden. Präsident Cuong stellte fest, dass auch vietnamesische Bürger Opfer von Online-Betrügereien geworden seien, und äußerte die Erwartung, dass die zuständigen Behörden beider Länder die Zusammenarbeit zum Schutz ihrer Bürger und zur Lösung dieses Problems weiter verstärken werden. Das Präsidialamt teilte mit, dass Präsident Lee bei seinem bilateralen Treffen mit dem thailändischen Premierminister auch über Maßnahmen zur Bekämpfung von Betrugsdelikten gesprochen habe. Nach Angaben des Spitzenbüros teilten die beiden Staats- und Regierungschefs die Ansicht, dass grenzüberschreitende Verbrechen nicht durch die Bemühungen eines einzelnen Landes allein gelöst werden können, was die Bedeutung einer gemeinsamen regionalen und internationalen Zusammenarbeit unterstreicht.