Südkorea und die USA einigen sich darauf, nach dem Gipfel über Atom-U-Boote zu diskutieren

    Foto: YONHAP News Südkorea plant nach seinem Gipfel mit den Vereinigten Staaten die Entwicklung von Atom-U-Booten. Präsident Lee Jae Myung forderte bei seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump am Mittwoch, dass Washington Seoul erlauben solle, sich den für den Betrieb von Atom-U-Booten notwendigen Treibstoff zu sichern, ein Schritt, der eine Überarbeitung des Atomabkommens der beiden Nationen erfordern würde. Der Nationale Sicherheitsberater Wi Sung-lac sagte in einem Briefing nach dem Gipfel, dass Trump zugestimmt habe, dass Seoul als Reaktion auf Pjöngjangs Atom-U-Boot-Programm seine Unterwasserabschreckung verstärken müsse. Wi fügte hinzu, dass der US-Präsident zugesagt habe, die entsprechenden Gespräche fortzusetzen. Die geplanten Schiffe, die wahrscheinlich Teil des Jang Bogo-III Batch-III-Projekts sind, würden einen kompakten Schiffsreaktor verwenden, der mit angereichertem Uran betrieben wird, und es würde etwa acht bis zehn Jahre dauern, bis sie betriebsbereit sind. Beamte sagten, das Projekt stehe im Einklang mit Washingtons Vision einer größeren Verteidigungsverantwortung der Alliierten und entlaste gleichzeitig die regionale Belastung des US-Militärs. Die Gespräche weckten auch die Erwartung, dass künftige Überarbeitungen des Atompakts es Südkorea ermöglichen könnten, unter neuen Schutzmaßnahmen kleine Reaktoren für militärische Zwecke zu entwickeln.

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