
Foto: KBS Der nationale Sicherheitsberater Wi Sung-lac sagt, die Sicherheitsgespräche mit den Vereinigten Staaten seien weitgehend abgeschlossen und der größte Teil des Papierkrams sei erledigt, die Zollgespräche seien jedoch noch im Gange. Wi übermittelte die Information am Sonntag in einer KBS-Sendung und sagte, dass sich die beiden Nationen zwar im Allgemeinen auf eine gemeinsame Formulierung bei Sicherheitsgesprächen geeinigt hätten, dies sei jedoch bei den Zolldiskussionen noch nicht der Fall. In Bezug auf die Überarbeitung des bilateralen nuklearen Kooperationsabkommens, einem der Schlüsselpunkte der Sicherheitsgespräche, sagte Wi, dass die Gespräche dahin gehen, Seoul größere Befugnisse in den Bereichen Urananreicherung und Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen zu gewähren. Der Sicherheitsberater zeigte sich optimistisch hinsichtlich der Gespräche über eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben Südkoreas und wies darauf hin, dass das Thema bereits zwischen Seoul und Washington angesprochen worden sei und dass die Gespräche zwischen den beiden Ländern weiter fortgeschritten seien als die zwischen den USA und Japan. Zum Thema Zollverhandlungen sagte Wi, Präsident Lee Jae Myung habe den festen Auftrag gegeben, beharrlich zu verhandeln und dabei den Schwerpunkt auf das nationale Interesse und das, was aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll sei, zu legen. Wi sagte, die südkoreanischen Verhandlungsführer arbeiteten hart daran, die Einzelheiten im Einklang mit den Anweisungen des Präsidenten fertigzustellen, seien sich jedoch nicht sicher, ob während des Asien-Pazifik-Wirtschaftskooperationsgipfels eine Einigung erzielt werden könne.