
Foto: YONHAP News LG Uplus, einer der größten Mobilfunkanbieter des Landes, hat einen möglichen Datenverstoß gemeldet. Das Unternehmen sagte am Donnerstag, dass die Ankündigung eine Folge der Aussage von LG Uplus-Präsident Hong Bum-shik während einer parlamentarischen Prüfung zwei Tage zuvor sei, dass er einen mutmaßlichen Vorfall der Korea Internet and Security Agency melden werde. Im Zeugenstand sagte Hong, er habe davon ausgegangen, dass das Unternehmen erst nach Bestätigung eines Cyberverstoßes verpflichtet sei, eine Meldung zu erstatten. In der Erklärung vom Donnerstag sagte LG Uplus, dass man sich entschieden habe, den Fall nicht zu melden, weil man das Vorliegen eines Datenschutzverstoßes überprüft habe, sondern um proaktiv auf Beweise für einen möglichen Fall zu reagieren, in der Hoffnung, die Besorgnis der Öffentlichkeit zu zerstreuen und Missverständnisse auszuräumen. Zuvor berichtete das US-amerikanische Cybersicherheitsunternehmen Phrack, dass eine Hackergruppe das interne Netzwerk von LG Uplus infiltriert und Daten von 8.938 Servern, 42.256 Konten und 167 Mitarbeitern beschlagnahmt habe. Nach einer internen Inspektion teilte LG Uplus dem IKT-Ministerium im August mit, dass es keine Hinweise auf eine Datenschutzverletzung gefunden habe.