LG Uplus sieht sich nach Hacking-Alarm einer Gegenreaktion wegen der Serverentsorgung gegenüber

    Foto: YONHAP News LG Uplus wurde vorgeworfen, versucht zu haben, Beweise zu vernichten, indem es einen mit seinem internen Kontoverwaltungssystem verbundenen Server entsorgte, kurz nachdem es einen Bericht über eine Datenschutzverletzung erhalten hatte. Die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete am Mittwoch, dass das Unternehmen am 31. Juli einen Kontoverwaltungsserver physisch entsorgt habe, nur zehn Tage nachdem die Korea Internet & Security Agency LG Uplus und KT vor möglichen Eingriffen eines ethischen Hackers gewarnt hatte. Kritiker argumentieren, dass das Telekommunikationsunternehmen die geplante Entsorgung zur Beweissicherung hätte verschieben sollen, insbesondere da der APPM-Server, der die Anmeldeinformationen der Mitarbeiter verwaltet, auf dem Prüfstand stand. Der Gesetzgeber warf dem Unternehmen außerdem vor, Spuren des Verstoßes zu beseitigen, indem es am 12. August das Betriebssystem des APPM-Servers aktualisierte. Ein Cybersicherheitsexperte erklärte gegenüber Yonhap News, dass es den Ermittlern nach dem Wegfall des Servers schwerfallen könnte, herauszufinden, „welche Daten Hacker gesehen oder extrahiert haben“. LG Uplus bestritt jegliche Vertuschung und sagte, die Entsorgung sei Teil eines vorab geplanten Plans gewesen, der nichts mit dem kompromittierten System zu tun habe, und dass der betroffene Server nichts mit dem externen Auftragnehmer SecureKey zu tun habe, auf den der Hackerangriff abzielte.

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