Ich hab eine Frage welche mir Kopfzerbrechen bereitet:
Als Kind (damals… Als es noch keine Handys gab… In einem Land vor unserer Zeit quasi…) war ich regelmäßig bei unserer sehr alten Nachbarin zu Besuch um mich selbst zum Essen einzuladen.
Es gab fast immer ne klare Brühe mit einer Art feinen Gries am Boden. Wie sie diese genau gemacht hat? Keine Ahnung. Meine Mutter hat irgendwann mal nachgefragt und sie meinte: "Suppe mit Beilage halt" – inzwischen ist die Dame Tod und ich kann sie entsprechend nicht mehr fragen.

Jetzt hab ich mit etwas trial and error zumindest den Geschmack der klaren Brühe nachstellen können, aber ich komm nicht dahinter was genau die "Beilage" war!
Ich hab's mit Hartweizengrieß versucht, jedoch wird dadurch – egal ob mit gekocht oder danach dazu geworfen – die ganze Suppe milchig 🙁 Bei ihr war diese jedoch, identisch zu dem Beispielbild oben, komplett klar.
Was hat man denn, vlt bei euren Omas o.ä, als Alternative zu Hartweizengrieß noch verwendet? Man muss dazu sagen: die Region ist Frankenland (aka griesknockerl) und daher geh ich davon aus das es eine nicht allzu ungewöhnliche Zutat der deutschen Küche ist.

Zusammenfassung: ich suche eine griesartige Beilage für eine klare Brühe!

Von Panopea

13 Kommentare

  1. Das heißt einfach griesklösse oder griesknödel.

    Total einfach. Milch, Butter, Gries, ei und Salz. Wer mag Muskat.

    Gibt x Rezepte mit mengenangaben. Total einfach gemacht und immer lecker.

    Muss man bisschen ausprobieren welche zusammenhalten mache das immer nach Gefühl.

  2. myheadachewontgoaway on

    Ich habe auch keine konkrete Antwort. Aber hast du den Grieß vor dem Kochen gewaschen? Vielleicht kommt die milchige Färbung daher, dass er nicht gewaschen ist…

  3. Ich tippe mal drauf, dass es eine Knochenbrühe war. Wenn die „Beilage“ nicht viel war, sondern eher am Boden des Tellers abgelagert war, kann das vom Knochenmark kommen. So kenne ich klare Brühe zumindest aus meiner Kindheit.

  4. meerkatbollocks on

    (Ein-) Gebrannte Grießsuppe?
    Der Hartweizengrieß wird zuerst in Öl/Butter kräftig geröstet und dann die Brühe zugegeben.
    Wenn du nur gaaanz wenig Grieß nimmst ksagst ja nur der Biden ist bedeckt) sollte die Suppe klar bleiben

  5. The_Noob_Punisher on

    Entropf oder meine Oma nannte es Zwurli. Ei Mehl Salz evtl. Muskat. Einfach googeln

  6. WinifredZachery on

    Riebelesuppe! Das ist eine selbst gemachte Einlage, ein ganz einfacher Teig, der zwischen den Händen zu ganz feinen „Körnern“ direkt in die Suppe gerieben wird. Ist fast wie Couscous

  7. worldwearywitch on

    Meinst du nicht „Suppe mit Einlage“?
    Da würde mir Reibteigsuppe einfallen, das kann man auch fein oder grob machen

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