
Foto: YONHAP Nachrichtensprecher: Nordkorea hat am Mittwochmorgen, nur wenige Tage vor dem Gipfeltreffen der Asien-Pazifik-Wirtschaftskooperation in Gyeongju, mehrere ballistische Kurzstreckenraketen abgefeuert. Es ist die erste ballistische Raketenprovokation des Nordens seit fünf Monaten. Kim In-kyung hat diesen Bericht. Bericht: Nordkorea hat am Mittwochmorgen aus seiner südlichen Region ballistische Kurzstreckenraketen abgefeuert. Südkoreas Joint Chiefs of Staff (JCS) sagte, das Militär habe mehrere Projektile entdeckt, bei denen es sich vermutlich um ballistische Kurzstreckenraketen handelte, die gegen 8:10 Uhr aus dem Gebiet Chunghwa in der Provinz Nord-Hwanghae in nordöstlicher Richtung abgefeuert wurden. Das JCS sagte, dass die Raketen etwa 350 Kilometer weit geflogen seien, und fügte hinzu, dass es derzeit zusammen mit den Vereinigten Staaten Einzelheiten des Abschusses prüfe. Berichten zufolge schlugen die Raketen landeinwärts, in der östlichen Provinz Nord-Hamgyong, ein und nicht im Ostmeer. Das JCS erklärte, dass das südkoreanische Militär seine Überwachung und Wachsamkeit in Vorbereitung auf weitere Starts verstärkt habe und Informationen mit den Vereinigten Staaten und Japan austausche, während es gleichzeitig eine umfassende Verteidigungshaltung aufrechterhalte. Die Aktion war der erste ballistische Raketenstart des Nordens seit dem Amtsantritt der Regierung Lee Jae Myung Anfang Juni. Es handelt sich außerdem um die fünfte Provokation ballistischer Raketen durch den Norden in diesem Jahr und die erste seit 167 Tagen seit dem letzten Start am 8. Mai. Die Demonstration findet nur wenige Tage vor dem Asien-Pazifik-Gipfel für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Gyeongju statt, bei dem US-Präsident Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping nach Südkorea reisen werden. Nordkorea stellte Anfang des Monats während einer großen Militärparade seine neue Interkontinentalrakete Hwasong-20 vor, die das US-amerikanische Festland treffen kann, während das Land seine Anerkennung als Atommacht anstrebt. Das Präsidialamt hielt umgehend eine Notfallsitzung zur Lagebeurteilung mit Vertretern des Verteidigungsministeriums und des JCS ab. Kim In-kyung, KBS World Radio News.