Internationales Beratungsgremium unter Leitung der koreanischen Polizei startet am Donnerstag.

    Foto: YONHAP News Ein internationales Beratungsgremium unter der Leitung der Korean National Police Agency (KNPA), dem neun Nationen im asiatisch-pazifischen Raum angehören, wird am Donnerstag seine Einsätze aufnehmen. Nach Angaben der Polizeibehörde vom Dienstag fällt der Start mit dem Internationalen Polizeigipfel zusammen, der bis Freitag in Seoul stattfindet. Mit dem geplanten Gremium möchte die KNPA Informationen mit Regierungen im asiatisch-pazifischen Raum, darunter Kambodscha und Thailand, austauschen sowie gemeinsame Operationen und Rettungsmaßnahmen durchführen, um Betrug und Betrügereien in Nordostasien zu bekämpfen. Auch internationale Polizeibehörden wie Interpol und Polizeichefs aus Südostasien werden sich an der Beratungsorganisation beteiligen. Am Montag zuvor soll die KNPA ihrem kambodschanischen Amtskollegen die Notwendigkeit mitgeteilt haben, in Kambodscha schließlich einen „Korean Desk“ einzurichten, um besser auf gemeldete Verbrechen reagieren zu können, an denen koreanische Staatsangehörige beteiligt sind. Nachdem Seoul und Phnom Penh zuvor vereinbart hatten, eine gemeinsame Task Force zu gründen, die sich auf solche Verbrechen konzentriert, wurde der ursprüngliche Plan der KNPA, einen „Korean Desk“ in der kambodschanischen Küstenstadt Sihanoukville einzurichten, faktisch verworfen.

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