Kakao-Gründer wegen Aktienmanipulation bei Übernahme von SM Entertainment freigesprochen

    Foto: YONHAP News Kim Beom-su, Gründerin der Kakao Corporation, wurde vom Vorwurf der Aktienmanipulation freigesprochen. Das Seoul Southern District Court stellte fest, dass Kim bei der Übernahme von SM Entertainment durch das Unternehmen im Jahr 2023 nicht gegen das Kapitalmarktgesetz verstoßen hatte. Auch der frühere Chief Investment Officer von Kakao, Bae Jae-hyun, das Unternehmen selbst und die Tochtergesellschaft Kakao Entertainment wurden freigesprochen. Die Staatsanwälte hatten argumentiert, dass Kim und andere Führungskräfte von Kakao die Aktienkurse des K-Pop-Stars SM Entertainment überhöht hätten, um eine Übernahme durch HYBE, die Muttergesellschaft der BTS-Agentur BigHit Music, zu verhindern. Hybe setzte das Angebot schließlich aus und ermöglichte Kakao und seiner Tochtergesellschaft, sich gemeinsam eine Mehrheitsbeteiligung von fast 40 Prozent an SM zu sichern. Das Gericht sagte, die Beweise der Staatsanwaltschaft erschwerten den Schluss, dass ein Plan zur Manipulation von SM-Aktien stattgefunden habe. Darin hieß es, Kakaos Kaufauftrag unterscheide sich angesichts der Zeitspanne und der Kaufmethode deutlich von einem Aktienpreismanipulationsauftrag, was es schwierig mache, die Absicht nachzuweisen, den Preis von SM Entertainment über seinen Marktwert zu erhöhen. Die Staatsanwälte, die zuvor eine 15-jährige Haftstrafe für Kim beantragt hatten, werden nun eine mögliche Berufung prüfen.

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