„AMD ist die häufigste Form unheilbarer Blindheit bei älteren Menschen. Es gibt zwei Haupttypen, die feuchte und die trockene AMD. Die aktuelle Arbeit untersuchte Menschen mit trockener AMD, deren fortgeschrittene Form weltweit etwa 5 Millionen Menschen betrifft. Bei der trockenen AMD sterben die lichtempfindlichen Zellen der zentralen Netzhaut über einen Zeitraum von Jahren ab, sodass die betroffenen Personen ein intaktes peripheres Sehvermögen, aber kein hochscharfes zentrales Sehvermögen haben. „Sie können keine Gesichter erkennen, sie können nicht lesen, sie können kein Auto fahren.“ kann nicht „Fernsehen“, sagt Holz.

    Die sterbenden lichtempfindlichen Zellen (Stäbchen und Zapfen) wandeln Licht in elektrochemische Signale um, die an andere Arten von Netzhautneuronen weitergeleitet werden, die dann Nachrichten an die visuellen Verarbeitungsregionen des Gehirns senden. Da Netzhautneuronen AMD überleben, vermuteten Wissenschaftler, dass ein lichtempfindliches Implantat, das die Netzhaut entsprechend dem Muster der auftreffenden Photonen elektrisch stimuliert, den Sehsinn wiederherstellen könnte.

    Eine visuelle Anleitung zur Reparatur der Netzhaut

    Das Implantat mit der Bezeichnung PRIMA – für Photovoltaic Retina Implant Microarray – wurde ursprünglich von der in Paris ansässigen Firma Pixium Vision entwickelt und letztes Jahr von Science Corporation übernommen. Im Gegensatz zu früheren Retina-Geräten ist es kabellos. Und da es sich um Photovoltaik handelt, stellen die Photonen, die es aktivieren, auch die Energiequelle für die Erzeugung seiner elektrischen Leistung dar.

    Es wird in Kombination mit einer Brille verwendet, die eine Kamera enthält, die Bilder aufnimmt und sie in Infrarotlichtmuster umwandelt, die sie an das Netzhautimplantat übertragen.“

    https://www.nature.com/articles/d41586-025-03420-x

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