Sonderermittler Min Joong-ki bestreitet Insiderhandelsvorwürfe

    Foto: KBS News Der Sonderermittler Min Joong-ki, der die Ermittlungen gegen die ehemalige First Lady Kim Keon-hee leitet, hat Vorwürfe zurückgewiesen, er sei in Insiderhandel verwickelt gewesen. In einer am Montag veröffentlichten Erklärung entschuldigte sich Min dafür, dass seine persönlichen Geschäfte für Kontroversen gesorgt hätten, behauptete jedoch, er habe keine Gesetze verletzt und beim Kauf und Verkauf von Aktien keine vertraulichen Informationen verwendet. Min steht unter Beobachtung, weil er im Jahr 2010, als er noch leitender Richter war, nicht börsennotierte Aktien von Neo Semi-Tech, einem Solarenergieunternehmen, verkauft und dabei rund 100 Millionen Won verdient hat. Er verkaufte die Aktien kurz bevor das Unternehmen aufgrund von Buchhaltungsbetrug dekotiert wurde. Min und Oh Myung-hwan, der ehemalige CEO von Neo Semi-Tech, besuchten beide die Daejeon High School und die Seoul National University, was weiteren Verdacht aufkommen ließ. Etwa zur gleichen Zeit wie Min verkaufte auch Oh seine Unternehmensanteile. Mins Sonderberater befasste sich mit Neo Semi-Tech, während er Kims mutmaßliche Beteiligung am Aktienkursmanipulationsfall von Deutsch Motors untersuchte. Kim hatte 2009 in einem Telefonat mit einem Mitarbeiter einer Wertpapierfirma über die Aktien des Solarunternehmens gesprochen. Das Sonderermittlerteam gelangte zu dem Schluss, dass Kim über ein ausgeprägtes Verständnis des Aktienmarkts verfügte, basierend auf ihrer Erwähnung von Neo Semi-Tech und anderen Aktien, die für unerfahrene Anleger als schwer zugänglich erachtet wurden. Diese Informationen wurden jedoch nicht in ihre Anklageschrift aufgenommen.

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