Grundschullehrerin wird wegen Mordes an einem Siebenjährigen zu lebenslanger Haft verurteilt

    Foto: YONHAP News / Daejeon Metropolitan Police Agency Ein südkoreanisches Gericht verurteilte einen Lehrer zu lebenslanger Haft wegen der Ermordung eines siebenjährigen Schülers an einer Grundschule in Daejeon Anfang des Jahres. Das Bezirksgericht Daejeon sagte, die 48-jährige Lehrerin Myung Jae-wan, die emotionale Instabilität und Fehlanpassungen am Arbeitsplatz gezeigt habe, habe absichtlich ein wehrloses Opfer ins Visier genommen, um ihrer Wut Luft zu machen. Dem Gerichtsurteil zufolge lockte Myung eine Erstklässlerin unter dem Vorwand, sie würde ihr ein Buch geben, in ein Klassenzimmer und stach sie dann tödlich nieder. Das Gericht bezeichnete das Verbrechen als „beispiellos brutal“ und sagte, es sei an dem Ort begangen worden, der für Kinder am sichersten hätte sein sollen. Trotz der Anzeichen einer psychischen Belastung des Angeklagten sah das Gericht keinen Grund für eine Minderung der Verantwortung und verwies auf Beweise für Vorsatz und Versuche, das Verbrechen zu verheimlichen. In dem Urteil heißt es, dass die Lehrerin ihre Pflicht zum Schutz der Schüler verletzt habe und dass „die Gesellschaft dauerhaft vor der Gefahr des Angeklagten geschützt werden muss“. Myung, die im April von ihrem Amt entlassen wurde, wurde außerdem für schuldig befunden, Tage vor dem Mord einen Kollegen angegriffen und Schuleigentum beschädigt zu haben.

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