Tag 1 – das darf jetzt schön vor sich hin fermentieren 🙂

Geheimzutaten?

Von j9_reddit

13 Kommentare

  1. Zutaten
    – 1 großer Chinakohl
    – 1 mittelgroßer weißer Kohlrabi
    – 1 Bund Frühlingszwiebeln
    – 20 g frischer Knoblauch
    – 1 Apfel
    – 20–40 g Chiliflocken (z. B. koreanisches Gochugaru, nach Geschmack)
    – Salz
    – 1 EL Pilzsauce (vegane Alternative zur Fischsoße) optional
    – 2 EL Sojasoße oder Misopaste

    Zubereitung
    1. Gemüse vorbereiten:
    Schneide den Chinakohl in mundgerechte Stücke. Schäle den Kohlrabi und schneide ihn in feine Stifte. Schneide die Frühlingszwiebeln in Ringe.

    2. Salzmenge berechnen:
    Wiege dein gesamtes Gemüse ab und berechne 2 % des Gewichts als Salzmenge (z. B. bei 1 kg Gemüse → 20 g Salz).

    3. Salzen:
    Gib das Salz zum Gemüse und knete es gründlich durch, bis Flüssigkeit austritt und das Gemüse im eigenen Saft steht.

    4. Kimchipaste herstellen:
    Püriere Knoblauch, Apfel, Chiliflocken, Pilzsauce und Sojasoße (oder Misopaste) zu einer Paste.
    Falls nötig, gib einen kleinen Schuss Wasser hinzu, damit die Konsistenz cremig wird.

    5. Alles vermengen:
    Mische die Paste gründlich unter das gesalzene Gemüse, bis alles gleichmäßig bedeckt ist. Schmecke ab, ob es salzig genug ist.

    6. Abfüllen:
    Schichte das Kimchi fest in ein sauberes Glas und drücke jede Schicht gut nach unten, bis alles von Flüssigkeit bedeckt ist.
    Lass etwa 3 cm Platz bis zum Rand.

    7. Fermentation:
    Verschließe das Glas locker (oder mit Fermentationsdeckel) und beschrifte es mit Datum und Inhalt.
    Lass es 5–7 Tage bei Raumtemperatur stehen. Danach im Kühlschrank weiterreifen lassen.

    8. Reifen lassen:
    Nach 2–3 Wochen probieren – wenn es dir schmeckt, ist es fertig! Im Kühlschrank hält es sich mehrere Monate.

    💡 Extra-Tipp:
    Wenn du noch etwas Flüssigkeit („Sut“) vom alten Kimchi hast, gib ein bis zwei Esslöffel davon zum frischen Kimchi dazu.

    So starten die guten Milchsäurebakterien direkt durch und die Fermentation verläuft schneller.

  2. Ja. War leider echt nicht geil. Einmal VIEL zu scharf, einmal einfach schlechter Geschmack. Hab wohl einfach beides mal was falsch gemacht

  3. Letzte Woche aufgesetzt! Kleiner Tipp: schau mal dass sämtlicher Kohl, auch der an der glaswand vom behälter unter der Flüssigkeit bleibt, damit verringerst du das Risiko von Schimmel

  4. Snacke gerade an meiner 5. Charge.
    Ich kann auch reinen Rettich-Kimchi(kkakdugi) oder Gurken Kimchi empfehlen.

  5. Jup und hat bisher immer top geschmeckt. Hält sich auch echt lang, wenn es gut fermentiert ist.

  6. Healthy-Advice1699 on

    Ich mache mein Kimchi ohne Kohlrabi und dafür je nach Lust und Laune noch mit Nashibirne, Karotten und/oder weißer Rettich.
    Ingwer kommt bei mir immer noch mit rein. Und ich muss meistens weniger Gochugaro verwenden (obwohl angeblich mild) weil ich es nicht so scharf vertrage und nehme dann deshalb noch etwas Paprikapulver mit rein.
    Ich verwende auch eine Reismehlpaste als Basis für die Gewürzmischung, dies soll wohl die Fermentation zusätzlich fördern und das Kimchi wird nicht so flüssig

  7. Machst du das zum ersten Mal, oder hast du dein Werk schon mal probiert?
    Hab es noch nie gekocht und würde vorher gerne deine Meinung hören.

  8. Icantlivewithoutchoc on

    Ich Trau mich leider nicht wegen Botulismus oder, dass ich nicht erkenne, ob das was ich da gezaubert habe gut ist.
    Sieht aber Mega aus, lass dir schmecken!

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