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20 Kommentare
Arme Ritter, einfach immer der Wahnsinn gewesen. Und selbstgemachte Semmelknödel
Kalte Küche Fenster auf.
Meine Oma hat kochen gehasst 🥹, aber mein Opa dafür nicht, es gab immer Sauerbraten.
Was aufn tisch kam!
Ich erinnere mich an ein Schwarzwurzelgemüse mit kleinen Hackbällchen und Salzkartoffeln. Jedes mal wenn ich auf dem Markt bin und Schwarzwurzeln sehe, denke ich daran.
Strudel. Egal ob wir zu ihr gefahren sind oder sie bei uns war. Als erstes wurde Strudel gemacht. Herzhafter, kroatischer Strudel.
Danach wurde Suppe gekocht. Irgendeine Gemüsesuppe mit Nudeln und einem Kilo Cayennepfeffer bis die Augen tränten.
Und dann wurde Marmelade gekocht. Meistens aus Zwetschgen oder Quitte.
Generell hat sich alles immer um Essen gedreht. Es wurde den ganzen Tag gekocht (Opa war Bäcker, Oma war Köchin). Wenn das Telefon klingelte war die erste Frage „Kind was hast du heute schon gegessen“. Sehr schöne Erinnerungen. 🙂
Das beste Hühnerfrikassee. Schmeckt mir sonst nirgends.
Karpfen blau 🙁
Oft Bohnensuppe mit Kicheln, sie war eine Donauschwabin aus Apatin 🙂
Fette mit Ricotta gefüllte Ravioli und Tomatensoße mit Ricotta und Tomatensauce aus Italien
Woran ich mich noch sehr gut erinnere war eine killer Hühnersuppe, die ich nie wieder so bekommen habe. Und natürlich die übliche solide Omma-Hausmannskost.
Pfannkuchen, Milchsuppe oder Hackbraten waren immer ein Highlight
Die besten Reibekuchen der Welt 😭
Deftige Küche aus „Wir kochen gut“ und dem „Dr. Oetker Schulkochbuch“.
Letzteres aber angepasst auf die Zutaten die es in der DDR einfacher gab. Es gab zb so gut wie kaum Rind, Recht viel Schwein wenn es Fleisch gab.
Aber auch regelmäßig Eierspeisen, Eintöpfe oder Nudeln. Manchmal gab’s auch modernere Rezepte aus dem Fernsehen, oder einer Zeitung.
Ein paar Jahre lang, hat sie fast jeden Tag für uns gekocht und ich hab nie wieder so viele Kartoffeln gegessen wie damals.
Immer wenn ich sie als junger Erwachsener besucht habe, musste ich sehr viel essen und der Nachtisch ließ auch nicht auf sich warten.
Sie hat mir auch erzählt, dass sie immer Mal versucht hat Rezepte aus ihrer Nachkriegskindheit zu kochen, also Schrotsuppe oder Kohlrüben. Die haben dann überhaupt nicht geschmeckt und sie hat es weggeschmissen. Das hat damals wahrscheinlich wirklich nur der Hunger genießbar gemacht.
Bröselschmarrn (für alle, die nicht aus der Oberpfalz stammen: Krümel aus Kartoffeln und etwas Mehl, in reichlich Butterschmalz ausgebraten), mit Bohnen und Kassler (Letztere gemeinsam in einem Topf zubereitet und unglaublich lecker)
Meine Oma hatte immer zu den besonderen Events (Geburtstage, Weihnachten etc.) eine Zitronenrolle gebacken. Leider ist sie vor knapp 2 Jahren verstorben. Wir haben leider nicht ihr Rezept gefunden.
Ich habe ein Rezept online gefunden und führe die Tradition nun weiter.
Milchnudeln mit holländischen braunen Zucker.
Neujahrskuchen zwischen den Jahren.
Tschechisch/Bayrisch/Schwäbische Küche der 1930-1960er Jahre. Beide Omas waren Küchen-McGyver. Gib ihnen Mehl, Kartoffeln und Eier und das Essen war Bombe.
Bolognese mit Ketchup und Dosenlinsensuppe. Sie war eher Karriere als Kochen 😅
Spätzle mit Soße