Vielleicht für manche hier interessant, denn auch in der Politik hat es sich noch nicht ganz herumgesprochen: JUFA hat seit 2021 keinen gemeinnützigen Status mehr. In Salzburg gab es kürzlich eine Diskussionweil 6000 Quadratmeter für 536 Euro jährlich zur Verfügung gestellt wurden statt für geschätzte 240.000 Euro Marktwert.
    Der Salzburger Bürgermeister ging weiter von Gemeinnützigkeit aus, während ein Grüner Gemeinderat die Praxis hinterfragen möchte, da "vom ursprünglichen Förderzweck, einer Jugendherberge mit günstigen Preisen, nicht mehr viel übrig ist".

    Ein Umstand, über den ich mich auch schon öfter gewundert habe. Die JUFA-Kette hat nicht unbedingt günstige Unterkünfte. Und sie gibt sich nicht mehr mit Peanuts zufrieden – drei gut revitalisierte Gebäude in der Steiermark sollten aufgegeben werdenu.a. mit Begründungen wie "Es sind nur 25 Zimmer, das machen wir in der heutigen Zeit nicht mehr.".

    Zur Geschichte in Salzburg schreiben die SN: Bundespräsident Franz Jonas eröffnete 1967 die erste Jugendherberge des Landes Salzburg. Betreiber der Einrichtung im Stadtteil Nonntal war der Jugendherbergsverband. Heute führt die Jufa-Gruppe in der Josef-Preis-Allee ein Hotel mit Vier-Stern-Komfort. Aus den ursprünglichen Vereinbarungen übrig geblieben ist ein sehr moderater Baurechtszins.

    JUFA und die Gemeinnützigkeit
    byu/banff037 inAustria



    Von banff037

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