Ein von Japan geführter Treffen zur afrikanischen Entwicklung ist mit einer gemeinsamen Erklärung abgeschlossen. Die Tokyo International Conference on African Development (Ticad) brachte die Führer Japans und 49 Nationen aus dem Kontinent zusammen. Der japanische Premierminister Ishiba Shigeru sprach am Freitag nach Abschluss der dreitägigen Konferenz in Yokohama in der Nähe von Tokio. Er sagte, er wolle Japans Win-Win-Beziehung zu Afrika stärken. „Afrika hat eine große Stärke in Bevölkerung, Ressourcen und Humankapital und hat das Potenzial, mehr zu wachsen“, sagte Ishiba. „Durch die Lösung der vielen Herausforderungen, denen sich Afrika zusammen gegenübersieht, wird der Kontinent wachsen, entwickeln und gedeihen, was auch Japan zugute kommt.“ Die Teilnehmer nahmen die Yokohama -Erklärung an. Es erfordert die Stärkung der landwirtschaftlichen Systeme, um stabile Nahrungsmittelversorgung sowie die Entwicklung sicherer und zuverlässiger künstlicher Intelligenz zu gewährleisten. Die Erklärung verpflichtet sich, den Jugendaustausch zu erweitern, die Humanressourcen zu fördern und Startups zu unterstützen. Außerdem werden Pläne zur Verbesserung der Konnektivität zwischen Afrika und anderen Regionen hervorgehoben und die Investitionen in Transport und Logistik verstärkt. Das Dokument sieht vor, kritische Mineralien auf verantwortungsvolle Weise zu entwickeln und eine stabile Versorgung zu gewährleisten. In der Erklärung heißt es, dass Japan und die afrikanischen Nationen bei der Steigerung der Gesundheitsversorgung zusammenarbeiten werden, einschließlich der Prävention von Pandemien. Es gibt auch einen Aufruf zur Verbesserung der Katastrophenprognose und -bereitschaft. Das Dokument verspricht, dass Japan zum Aufbau von Frieden und Stabilität auf dem Kontinent beitragen wird. Es fügte hinzu, dass gute Regierungsführung, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit grundlegende Säulen der nachhaltigen Entwicklung Afrikas sind.
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