Die afrikanische Entwicklungskonferenz eröffnet am Mittwoch in Yokohama Eine von Japan geführte globale Konferenz über afrikanische Entwicklung wird am Mittwoch in Yokohama in der Nähe von Tokio eröffnet. Der japanische Premierminister Ishiba Shigeru, afrikanische Führer und andere Vertreter werden an der dreitägigen Tokio International Conference on African Development oder Ticad teilnehmen. Ishiba sagte am Dienstag, dass er diskutieren möchte, wie er die menschlichen und körperlichen Ressourcen Afrikas für das Wachstum und den globalen Wohlstand Japans in einer Weise nutzen kann, die sowohl Japan als auch afrikanischen Ländern zugute kommt. Auf der Konferenz plant Ishiba, eine Initiative zum Aufbau einer Wirtschaftszone vorzuschlagen, die sich vom Nahen Osten bis zum afrikanischen Kontinent erstreckt. Es wird auch erwartet, dass er in den nächsten drei Jahren in Zusammenarbeit mit der Graduiertenschule der Universität von Tokio, der Japan International Cooperation Agency und afrikanischen Universitäten 30.000 Menschen im Bereich künstlicher Intelligenz ausbilden kann. Die Teilnehmer an der Konferenz werden Diskussionen über die Themen Frieden und Stabilität sowie über wirtschaftliche und soziale Fragen führen. Am letzten Tag werden sie die sogenannte „Yokohama -Erklärung“ annehmen, in der die Treffenergebnisse zusammengestellt werden. Ishiba soll auch bilaterale Gespräche mit den Führern von mehr als 30 Ländern führen, da Länder wie China und Russland auch ihre Beziehungen zu afrikanischen Ländern stärken. Er zielt darauf ab, die Beziehungen zwischen Japan und afrikanischen Staaten zu stärken, indem er ihnen transparente Entwicklungsprojekte anbietet.

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