
Im 19. Jahrhundert hatten Soldaten, Händler und Gemeinden in Nord- und Westafrika oft keine gemeinsame Sprache. Zwei autodidaktische Linguisten-ein amerikanischer Diplomat und ein französischer Kolonialbeamter-dokumentierten vereinfachte „Kontaktsprachen“, die Handel, militärische Ordnungen und alltägliche Gespräche ermöglichten. Diese jetzt ausgestorbenen und meist mündlichen Sprachen überleben nur in seltenen Archivnotizen. Das Studium hilft Forschern zu verstehen, wie Menschen praktische Systeme schaffen, um über kulturelle und sprachliche Unterschiede hinweg zu kommunizieren.
https://doi.org/10.25189/2675-4916.2025.V6.N1.ID791
