Freiwilliger Einsatz im vom Erdbeben betroffenen Noto soll in den Frühlingsferien an Tempo gewinnen Am Samstag begann in Japan ein verlängerter Frühlingsurlaub, bekannt als „Goldene Woche“, und einige Menschen werden ihren Feiertag nutzen, um in Gebieten der Präfektur Ishikawa, die von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht wurden, ehrenamtlich mitzuhelfen. Nach Angaben von Beamten haben sich seit der Katastrophe am Neujahrstag mehr als 70.000 Menschen freiwillig in den betroffenen Gebieten gemeldet. Sie haben dabei geholfen, Abfälle zu beseitigen, Vorräte zu transportieren und Evakuierungszentren zu unterstützen. Einige Bewohner der am stärksten betroffenen Stadt Wajima werden ab Samstag mit dem Umzug in provisorische Wohneinheiten beginnen. Lokale Beamte haben Flugblätter in Rathäusern und anderen Einrichtungen, die als sekundäre Evakuierungszentren dienen, ausgehängt und sie aufgefordert, Freiwillige um Hilfe zu bitten. Eine Universität in Tokio plant, 16 Studenten nach Noto Town zu schicken. Ein Schüler sagt, er könne gut beim Bewegen schwerer Gegenstände helfen. Eine andere sagt, sie wolle die Gegend besuchen und helfen. Die Präfektur fordert die Freiwilligen dringend auf, sich im Voraus über die Situation an den von ihnen gewählten Zielorten zu informieren, da es in einigen Gebieten noch immer an lebensnotwendigen Einrichtungen wie fließendem Wasser mangelt. Die Beamten fordern die Menschen außerdem auf, regelmäßig Pausen einzulegen und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, da an manchen Tagen Temperaturen von bis zu 25 Grad Celsius erwartet werden.

Leave A Reply